University of Applied Sciences

Wer der Welt etwas zu sagen hat, kann sich heute leicht Gehör verschaffen. Wer mit seiner Radiosendung oder seinem Podcast ein eigenes Publikum erreichen und halten möchte, muss aber schon einige Qualitätstandards erfüllen. In diesem Workshop wurde erlernt und geübt, wie man das technische, journalistisch und rhetorisch auf semiprofessionellem Niveau macht. Den Kurs leitete Jenz Steiner (Journalist, Koordinator bei coloradio und dem Freien Radio Dresden). Ziel war es, eine eigene Magazinsendung mit Jingles, Soundcollagen, Moderation, Reportagen, Interviews, Berichten, Kommentaren und Glossen zu erstellen. Die Teilnehmer*innen lernten sinnvolle Workflows kennen, die die Arbeit im Hörfunk erleichtern und trainierten Fragetechniken, mit denen man Gesprächspartner*innen festnageln kann. Außerdem lernten sie, welche Mikrofontypen man sinnvoll einsetzt und worauf man im Studio und bei Straßenaufnahmen besonders achten muss. Der wirkungsvolle Einsatz der eigenen Stimme wurde ebenfalls erprobt. Die Produktion von Audio-Medien und das Kennenlernen journalistischer, medienethischer und technischer Standards waren weitere Ziele des Workshops.

Interview zur Projektwoche „Alles muss man selber machen: DIY-Podcasts und Radiosendungen auf professionellem Niveau“ mit Stina, Studentin Musikpädagogik

Hallo Stina, bitte stelle dich mal kurz vor.

Hallo, ich bin jetzt 22 und wohne seit 10 Jahren hier in Potsdam. Ich mache viel Unterschiedliches. Zum Beispiel ist meine große Leidenschaft neben der Musik, Fußball zu spielen, was ich jetzt bestimmt auch so lange mache wie singen. Und sonst bin ich sehr engagiert bei mir in der Kirche „mittendrin_Kirche für die Stadt“, wo mein Papa der Pastor ist.

Wie bist du auf den Studiengang „Musikpädagogik“ an der FH Clara Hoffbauer gekommen?

Einige Freunde von mir haben auch hier an der FH studiert. Als ich dann überlegt habe, was ich machen will und nach einem Studium mit Schwerpunkt Musik und Menschen gesucht habe, ist mir eingefallen, dass das meine Freunde studiert haben und es den Studiengang gibt!

Warum hast du dir den Workshop „Alles muss man selber machen: DIY-Podcasts und Radiosendungen auf professionellem Niveau“ ausgesucht?

Mich haben dieses Jahr leider nicht so viele Workshops angesprochen und dann hat mich der Podcast und Radioworkshop Workshop am meisten angesprochen. Und ich bin damit noch  nicht wirklich in Berührung gekommen.

Was hat dir dabei besonders gefallen?

Dass wir viel Zeit bekommen haben zum Auszuprobieren und Machen. Dadurch konnten wir uns in die Aufnahmegeräte reinfuchsen und auch in das Schneideprogramm und haben realistisch rausbekommen, wie viel Arbeit das doch ist einen Podcast zu erstellen.

Hier können Sie Filmaufnahmen der Projektwoche anschauen.