University of Applied Sciences

Noch immer werden Indianer vor allem als Faschingskostüm-Gegenstand betrachtet und weniger als Nationen oder Menschen mit einer langen Geschichte, mit Traditionen und vor allem ganz unterschiedlichen Kulturen. Indienerfeste in Kindergärten und Indianerprojekte mit Papierstirnbändern mit Federn, Traumfängerbasteln oder europäische Indianerlieder singen sollten in Zeiten der Globalisierung und des Internets eigentlich Vergangenheit sein. Antje Small Legs (aus einer deutsch-indianischen Familie stammend, Inhaberin des Verlags „Zwei Welten“) stellte an drei Tagen in ihrem Workshop Alternativen vor, die sich gut in der Praxis bewährt haben und weder kulturelle noch religiöse Tabus verletzen und trotzdem die Neugier auf die reale indianische Welt der Vergangenheit und der Gegenwart bei Kindern wecken können. Nach einer kurzen Einführung in das Thema wurde mit Naturmaterialien und Papier gebastelt. Am zweiten Tag widmeten sich die Teilnehmer*innen modernen Gestaltungsmöglichkeiten von Taschen, Kissenhüllen und T-Shirts mit indianischen Symbolen. Am dritten Tag ging es an die Planung eines Indianerprojektes in Zeiten der Globalisierung.

Interview zur Projektwoche „Interkulturelles Lernen am Beispiel eines Indianerfestes ohne Stirnband und Friedenspfeife“ mit Natalie, Studentin Musikpädagogik

Hallo Natalie, bitte stelle dich mal kurz vor.

Hey, ich bin Natalie, 19 Jahre alt, komme aus Berlin und studiere Musikpädagogik. Privat mach‘ ich gern Musik, koche und backe ab und zu und gucke gerne Filmklassiker.

Wie bist du auf den Studiengang „Musikpädagogik“ an der FH Clara Hoffbauer gekommen?

Ich wollte unbedingt ein duales Studium machen und auf jeden Fall was mit Musik und da hat mich der Studiengang “Musikpädagogik” von der FHCHP direkt angesprochen.

Warum hast du dir den Workshop „Interkulturelles Lernen am Beispiel eines Indianerfestes ohne Stirnband und Friedenspfeife“ ausgesucht?

Indianerkultur hat mich vorher schon interessiert und ich wollte gern mehr darüber lernen. Dass Basteln dabei war, hat mich allerdings auch sehr davon überzeugt.

Was hat dir dabei besonders gefallen?

Antje Small Legs Art zu erzählen war wirklich sehr angenehm und gut zum Zuhören. Sie konnte sehr viele Fragen beantworten und man konnte sich auch gut mit ihr über Sachen austauschen.

Hier können Sie Filmaufnahmen der Projektwoche anschauen.