University of Applied Sciences

Auf Einladung von Prof. Dr. Lorna Wanost´7sta Williams (Lil´wat First Nation, University of Victoria, Kanada) nahm Prof. Dr. Karsten Kiewitt am 12. November 2020 teil am World Virtual Indigeous Circle. Die Tagung stand im Zusammenhang mit der UNESCO-Initiative “Open Science Beyond Open Access: For and With Communities A Step Towards the Decolonization of Knowledge”. Die verschiedenen Beiträge von Dr. Lorna Williams, Dr. Leroy Little Bear (Blackfoot First Nation, Kanada), Dr. Gregory Cajete (Tewa, USA), Wangoola-Wangoola Ndawula (Uganda), Dr. Zanisah Man (Malaysia), Manulani Aluli Meyer (Hawaii) u. a.  befassten sich mit der Frage der Bedeutung indigenen Wissens und seiner Berücksichtigung und Verortung in der westlichen Wissenschaft. Die Tagung wurde mit zeremoniell eröffnet und beendet. Zu Beginn nahm Dr. Williams Bezug auf die Bedeutung des Bildes auf der Ankündigung. Die Frösche versinnbildlichen die in dieser Jahreszeit traditionellen Zeremonien, die für Reflektion und Transformation genutzt werden, um auf einem guten Weg weiterzuleben. Zu diesem Zweck, so Dr. Williams, finde die Tagung in diesem Kreis statt, es gehe um die Suche nach der Mitte des Kreises, die gebildet wird durch das Wissensbestand, der in die Zukunft leitet. Dazu kann Indigenes Wissen aus aller Welt einen erheblichen Beitrag leisten.

Die aktuellen globalen Lebensbedingungen machen eine Transformation dringend notwendig. Sie kann nur im gegenseitigen Dialog der Völker in einer Atmosphäre der Wertschätzung und des Respekts gelingen. Dazu leistete diese Tagung einen wichtigen Beitrag.