University of Applied Sciences

Die 1. Potsdamer Konferenz zur Pädagogik

stand unter dem Thema „Das dialogische Prinzip – pädagogische Felder entwicklungsorientierten Handelns“ und fand am 4. und 5. Oktober 2018 auf der Insel Hermannswerder statt.

Veranstaltet wurde die Konferenz von der Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam, der Bundesakademie für Kirche und Diakonie und der Hoffbauer gGmbH.

 

Über 60 Wissenschaftlerinnen, PädagogInnen der Elementar-, Primar- und Sekundarstufe sowie politische VertreterInnen haben sich gemeinsam zwei Tage intensiv mit dem Dialogischen als Haltung, Prinzip, Konzept oder auch als Methode beschäftigt.

Das Impulsreferat von Universitätsprof. Dr. Henning Schluss gab Anlass über die Frage der wechselseitigen achtsamen Anerkennung nachzudenken. Achtsam deshalb, weil im Akt der Anerkennung immer auch eine Festlegung getroffen ist von demjenigen, der etwas anerkennt.

Die Professoren Dr. Urs Ruf und Dr. Peter Gallin von der Universität Zürich zeigten mathematik- und deutschdidaktisch auf, wie das Prinzip Einzug in die Fachdidaktiken finden kann und machten deutlich, dass es der Pädagogik nicht an Angebots- sondern an Nutzungssqualität mangele. In diesem Zusammenhang wurde deutlich, dass Gelehrtes nicht Gelerntes ist und das in einem dialogischen Aushandlungsprozess das Potential liegt, zu ergründen, wie Lernende Lehrstoff für sich selbst nutzen.

Der zweite Kongresstag begann mit Workshops zur Mathe- und Deutschdidaktik, mit dem Dialogischen als Prinzip in der sozialpädagogischen Gemeinwesensarbeit und mit einem Beitrag von Prof. Dr. Sandra Niebuhr-Siebert der FHCHP zum Thema „Sokratisches Gespräch“ und „Philosophieren mit Kindern“. Den genüsslichen Rahmen der Abendveranstaltung boten die Studierenden  Lea Vach und Magdalena Jakob (Studienrichtung Musik) und Meike Göttler  Helena Sandel, Julia Wittschorke und Laura Joachim (Studiengang Sprache) der FHCHP unter der Leitung von Suse Weisse. Begeistert haben sowohl die heimatlichen jodeligen Musikbeiträge als auch eine poetische Hommage an Bielefeld, an die Frauen Perus und unsere LALA-Cubes.