University of Applied Sciences

Der Workshop von Kamal Bader (Theaterregisseur, Schauspieler, Erzieher) vermittelte grundlegende Kenntnisse des Schattenspiels. Positive Emotionen, unmittelbare pädagogische Erfahrung und kreative Beteiligung wurden durch die unterschiedlichen Elemente von der Gestaltung von Schattenspiel-Skulpturen bis hin zur Schattenspielvorstellung geschaffen. Im Zentrum stand eine prozesshafte ästhetische Erfahrung. Inhalte des Workshops waren unter anderem Köper- und Bewegungsübungen, die Gestaltung von Skulpturen, die Gestaltung von Schattenfiguren mit den Händen, Aufbau eines Schattentheaters, Textgenese und Szenenimprovisation, Bewegungstechniken und die Beleuchtung des Schattenspiels sowie schließlich die Entwicklung eigener Umsetzungsideen.

Interview zur Projektwoche „Schattenspiel“ mit Mira, Studentin Bewegungspädagogik

Hallo Mira, bitte stelle dich mal kurz vor.

Hallo, ich bin Mira, 22 Jahre alt. Ich komme aus Freiburg im Breisgau und studiere derzeit im vierten Trimester „Bewegungspädagogik und Tanz in Sozialer Arbeit“ an der FHCHP.

Wie bist du auf den Studiengang „Bewegungspädagogik“ an der FH Clara Hoffbauer gekommen?
Auf den Studiengang bin ich eigentlich zufällig durch das Internet gestoßen. Für mich war klar, dass ich beruflich im sozialen Bereich tätig sein möchte. Lange habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, dies mit meinen langjährigen Hobbys Tanz, Zirkus und Bewegung verbinden zu können. Bei Recherchen habe ich dann die FHCHP und den Studiengang entdeckt, welcher beide meiner Interessen verknüpft.

Warum hast du dir den Workshop „Schattenspiel“ ausgesucht?
Da ich mich in den letzten Projektwochen immer für Workshops entschieden habe, welche nichts mit Theater zu tun hatten, wollte ich dies nun mal ausprobieren. Ich selbst habe großen Spaß am Theater spielen, das Medium „Schatten-Theater“ an sich war mir jedoch bislang fremd. Ich habe mir erhofft/gewünscht, dass ich Inhalte aus der Woche gut in meiner Praxiseinrichtung anwenden und etablieren kann.

Was hat dir dabei besonders gefallen?
Wir konnten erfahren, wie simpel es ist, eine Leinwand zum Praktizieren des Theaters zu bauen und dass es nicht viele Materialien/viel Aufwand braucht, um solch ein Projekt auf die Beine zu stellen. Dies begeisterte uns alle sehr. Ich denke, dass wir alle inspiriert wurden Inhalte aus dem Workshop in unseren Einrichtungen umzusetzen. Fasziniert hat mich die Erfahrung selbst hinter der Leinwand Theater zu spielen. Ich merkte schnell, dass es deutlich weniger Überwindung braucht, als wenn man direkt vor dem Publikum steht. Die Leinwand bietet eine Art „beschützenden/unsichtbaren“ Bereich. Dies sehe ich als großen Vorteil für die Umsetzung in einigen sozialen Handlungsfeldern. Es ermöglicht jeder Person aktiv zu werden, ohne dabei im Mittelpunkt stehen zu müssen. Auch bietet es uns als Pädagogen eine individuelle Gestaltung in der Umsetzung eines solchen Projekts und eine gute Anpassung an die jeweilige Zielgruppe.

Hier können Sie Filmaufnahmen der Projektwoche anschauen.