University of Applied Sciences

Prof. Dr. Maxine Saborowski

Prof. Dr. Sandra Niebuhr-Siebert

Prof. Dr. Maxine Saborowski,
Dipl. Sozialpädagogin
Professorin für Elementare Bewegungspädagogik

Kontakt:
Telefon: 0331 2313 201
Email: m.saborowski@fhchp.de

Sprechzeiten:
nach Vereinbarung

Maxine Saborowski arbeitet seit Herbst 2019 als Professorin für Bewegungspädagogik an der FHCHP. Mit Bewegung und Tanz beschäftigt sie sich seit ihrem Studium der Sozialpädagogik (EFH Bochum), das sie mit einer Diplomarbeit zu Tanz in Ästhetischer Bildung abschloss. Danach war sie für ein Jahr in einem Schulkindergarten in der Bewegungsförderung tätig. Seit dieser Zeit tanzt und unterrichtet sie insbesondere Kontaktimprovisation, für Erwachsene und Kinder. Ihr Interesse am Potenzial von Sprache und Begriffen führte sie zu einem zweiten Studium (Pädagogik, Philosophie und Soziologie) und zur Promotion (TU Darmstadt). In Praxisforschungsprojekten an der Alice Salomon Hochschule Berlin hat sie über einige Jahre eng mit sozialen Akteur*innen und Firmen zusammengearbeitet. Danach arbeitete sie in einem DFG-Projekt an der TU Berlin mit, in dem Gruppendiskussionen in Kita-Teams über berufliches Handeln geführt und diskursanalytisch untersucht wurden. Für ein Semester war sie Gastprofessorin für Kindheitspädagogik an der ASH Berlin. 2019 hat sie eine hochschuldidaktische Weiterbildung abgeschlossen („Berliner Zertifikat für Hochschullehre“).

 

Forschungsschwerpunkte

  • Bewegungspädagogik (u.a. Forschung zur Bewegungsarbeit von Elfriede Hengstenberg)
  • Kindheitspädagogik und Professionsforschung im Elementarbereich
  • Qualitative Forschungsmethoden und Praxisforschung
Publikationen

Monografie:

Vaterschaft in Zeiten des genetischen Vaterschaftstests. Zum Verhältnis von Vertrauen und empirischem Wissen. Würzburg 2014.

Herausgeberschaft:

Gemeinsam mit Petra Gehring und Marc Rölli: Ambivalenzen des Todes: Wirklichkeit des Sterbens und Todestheorien heute. Darmstadt 2007. Darin: Übersetzung des Artikels: Gibt es einen Tod nach dem Leben? von Rudi Visker, aus dem Englischen. S. 138‑157.

Aufsätze und Beiträge in Sammelbänden und Zeitschriften:

2020

Susann Fegter, Karen Geipel, Anna Hontschik, Bettina Kleiner, Daniela Rothe, Kim-Patrick Sabla, Maxine Saborowski (2020): Äußerungen von Sprecher*innen in einer Gruppendiskussion. Überlegungen und Analysen aus unterschiedlichen diskurs- und subjektivierungstheoretischen Perspektiven. In: Isabell van Ackeren, Helmut Bremer, Fabian Kessl, Hans Christoph Koller, Nicolle Pfaff, Caroline Rotter, Dominique Klein, Ulrich Salaschek (Hrsg.): Bewegungen. Beiträge zum 26. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich, S. 83-97.

2019

Fegter, S./Hontschik, A./Kadar, E./Sabla, K.-P./Saborowski, M. (2019): Bezüge auf Familie als Moment der Vergeschlechtlichung pädagogischer Professionalität: Diskursanalytische Perspektiven auf Äußerungen in Gruppendiskussionen mit Kita-Teams. In: Baar, R./Kampshoff, M./Hartmann, J. (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Professionalisierung. Geschlecht und Professionalität in pädagogischen Berufen (Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung, Bd. 15). Opladen: Barbara Budrich, S. 135-152.

Fegter, S./ Hontschik, A./ Sabla, K.-P./Saborowski, M., 2019: (Neu‑)Ordnungen von pädagogischer Professionalität und Geschlecht: Zur Vergeschlechtlichung von Professionalität im Kontext der Debatte um „mehr Männer“ in Erziehungs- und Bildungsberufen. In: neue praxis. Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik, 25 (3): 274–286.

2017

Mit Claudia Nuß, Anna Lena Grans, Ingrid Kollak: Using gaze control for communication and environment control: how to find a good position and start working. In: Ingrid Kollak (Hrsg.): Safe at home with assistive technology. Springer International Publishing 2017, S. 31-42.

2016

Mit Anna Lena Grans, Minste Thedinga, Ingrid Kollak: „Dann würde ich versuchen, eine Augensteuerung zu beantragen.“ Befragung von Fachpersonen aus der Unterstützten Kommunikation zu Erfahrungen mit Augensteuerungen. In: Zeitschrift für Heilpädagogik 1 (2016), S. 16-28.

2015

Mit Anna Lena Grans, Ingrid Kollak: Wenn Blicke die Kommunikation steuern – Beobachtung einer Augensteuerung im Alltag. In: Gabriela Antener, Anja Blechschmidt, Karen Ling (Hrsg.): UK wird erwachsen. Initiativen in der Unterstützten Kommunikation. Karlsruhe 2015, S. 370-383.

Mit Claudia Nuß, Ingrid Kollak: Taking a closer look at user-technology relationships: a network model. In: Monika Gross, Sebastian von Klinski (Hrsg.): Research Day 2015 „Stadt der Zukunft“, Tagungsband 21.04.2015 der Beuth Hochschule Berlin. Berlin 2015, S. 125-129.

Mit Ingrid Kollak: How do you care for technology? – Care professionals‘ experiences with assistive technology in care of the elderly. In: Technological Forecasting & Social Change vol. 93 (2015).

2014

Technisierung im Familienrecht. Über die Geschichte der Abstammungsbegutachtung in Deutschland. In: Andreas Kaminski, Andreas Gelhard (Hrsg.): Zur Philosophie informeller Technisierung. Darmstadt 2014, S. 135‑154.

2013

Mit Ingrid Kollak: Interdisziplinäres Lernen in der Pflegewissenschaft – mit einem Modell für die Projektarbeit. In: Pflege und Gesellschaft 18 (2013), S. 312-327.

Artikel „Conrad-Martius, Hedwig“. In: Thomas Bedorf, Andreas Gelhard (Hg.): Die deutsche Philosophie im 20. Jahrhundert. Ein Autorenhandbuch. Darmstadt 2013, S. 86‑88.

2012

Mit Ingrid Kollak, Andrea Schuster, Gerhard Hörber: Entwicklung eines berufsbegleitenden, interdisziplinären Masterstudiengangs ‘Ambient Assisted Living’ (MAAL). In: Ursula Goltz, Marcus Magnor et al. (Hrsg.): GI-Edition Lecture Notes in Informatics, Volume P-208, Proceedings of INFORMATIK 2012, 16.–21. September 2012, Braunschweig, S. 1339-1351.

2010

Die Pluripotenz der Biodaten. In: Thomas Potthast, Beate Herrmann, Uta Müller (Hg.): Wem gehört der menschliche Körper? Paderborn 2010, S. 367‑390.

2008

Die Biodaten des Menschen. Der ‘Wert’ der unbegrenzten Möglichkeiten. In: Leviathan 36 (2008), S. 85-104.

Mit Suzana Alpsancar, Kai Denker, Andreas Hetzel, Andreas Kaminski, Marc Rölli: Ein Bericht zum XXI. Deutschen Kongress für Philosophie ‘Lebenswelt und Wissenschaft’, 15.-19. September 2008 an der Universität Duisburg-Essen, Campus Essen, in: Journal Phänomenologie 30 (2008), S. 79‑86.

2006

Der ‘ethische Wert’ des ‘eigenen Kindes’. Eine Analyse der bioethischen Diskussion um ungewollte Kinderlosigkeit und Reproduktionsmedizin. In: Pflege und Gesellschaft 11 (2006), S. 306‑321.

Rezension:
Zu Lily E. Kay: Das Buch des Lebens. Wer schrieb den genetischen Code? Frankfurt a. M. 2005, in: Sic et Non. Zeitschrift für Philosophie und Kultur im Netz, Bd. 4, Nr. 1/2005.

Schulungsmaterialien:

2016

Mit I. Kollak & C. Nuß (2016): „Handreichung Augensteuerung – Hilfestellung für Vorüberlegun­gen, Planung und Einsatz einer Augensteuerung in der Unterstützten Kommunikation“

Mit I. Kollak & C. Nuß (2016): „Mehr Durchblick mit der Augensteuerung“ – Video mit Tipps zur Positionierung, begleitend zur „Handreichung Augensteuerung“ (verfügbar über YouTube)

Vorträge

2018

Mit Anna Hontschik: „Diskursive Konstruktionen von Geschlecht in Äußerungen zu beruflichem pädagogischem Handeln“, Vortrag im Panel: „Geschlecht als Gegenstand erziehungswissenschaftlicher Diskurs- und Subjektivierungsforschung – Beziehungen zwischen Perspektiven im Forschungsfeld“ auf der DiscourseNet Conference 22: „Discourse, Power, Subjectivation“ in Gießen, 14.09.2018

Mit Anna Hontschik: „Diskurstheoretische Perspektive auf Äußerungen aus Gruppendiskussionen als Materialsorte in Diskursanalysen“, Vortrag im Forschungsforum „Äußerungen von Akteur*innen als Materialsorte in Diskursanalysen“ auf dem 26. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Essen, 19.03.2018.

Mit Anna Hontschik: „Methodologische Überlegungen zur Analyse von Geschlechterkonstruktionen im Sprechen über berufliches Handeln in der Sozialen Arbeit“, Vortrag im Rahmen der Tagung Gender_Wissen in Forschungsfeldern der Sozialen Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin, 23.02.2018.

„‘Das ist doch eine Zwickmühle!’ Wie diskutieren Fachpersonen in Kitas frühpädagogisches Handeln als offenes Handeln in Spannungsfeldern?“ Vortrag im Rahmen der Frühpädagogischen Abendvorlesung WS 2017/18, Alice Salomon Hochschule Berlin, 04.01.2018.

2017

“Socio‐technical constructions of motherhood in the context of family policy”, Vortrag bei der “16th Annual STS Conference Graz 2017 – Critical Issues in Science, Technology and Society Studies”, Graz, Österreich, 08.05.2017.

„‘Geistige Mütterlichkeit’ als Familienähnlichkeit – Zur Geschichte der Elementarpädagogik“. Vortrag auf dem Workshop „Familienförmigkeit? Zur Geschichte und Gegenwart pädagogischer Institutionen und Organisationen“ des Arbeitskreises Historische Familienforschung (AHFF) in der Sektion Historische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissen-schaft, Hildesheim, 27.01.2017.

2016

“Reconstructing gaze: strategies of communication partners and children using gaze control for a communication aid”, Postervortrag auf der “International Cerebral Palsy Conference”, Stockholm, Schweden, 04.06.2016.

“Scenarios of using gaze control”, Vortrag bei der “15th Annual STS Conference Graz 2016 – Critical Issues in Science, Technology and Society Studies”, Graz, Österreich, 10.05.2016.

„Augensteuerung in der Unterstützten Kommunikation“, Vortrag beim Sektionstreffen „Entwicklung und Folgen von Technik und Informatik in der Pflege (EF-TIP)“ der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft, Heidelberg, 28.04.2016.

„Kommunikationshilfsmittel mit Augensteuerung für nichtsprechende Personen mit schweren motorischen Einschränkungen“, Vortrag beim 6. HeilberufeSCIENCE-Symposium des Interprofessionellen Gesundheitskongresses in Dresden, 09.04.2016.

2015

Vortrag und Workshop: „Mehr Durchblick bei der Augensteuerung“ auf der Fachtagung der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e.V. in Dortmund, 25.09.2015.

2014

“How to conceptualise AAC user-technology relationships: a study on eye control”. Postervortrag auf der internationalen ISAAC-Konferenz in Lissabon, Portugal, 22.07.2014.

2012

Moderation und Organisation der Session “Universal design and ambient living”. Joint Conference 2012 “Design and displacement – social studies of science and technology” der Society for Social Studies of Science (4S) & European Association for the Study of Science and Technology (EASST), Kopenhagen, Dänemark, 18.10.2012.

„Entwicklung eines berufsbegleitenden, interdisziplinären Masterstudiengangs ‚Ambient Assisted Living‘ (MAAL)“. Interdisziplinärer Workshop „Selbstbestimmtes Leben mit AAL-Technologien“, 42. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik, 57. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie. Braunschweig, 20.09.2012.

“An interdisciplinary masters course and further education in Ambient Assisted Living“. 22nd annual conference of EURASHE: “Responding to Challenges in European Higher Education: Lifelong Learning and the Welfare Society“. Riga, Lettland, 11.05.2012.

2009

„Das ‚historische Apriori’ bei Husserl und bei Foucault. Methodische Anmerkungen zur Rolle der Geschichte“, Vortrag auf der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Forschung „Phänomenologie im Wettstreit der Methoden“ in Würzburg, 02.10.2009.

2007

„Verfügungsrechte über humane Biodaten – Der ‘Wert’ der unbegrenzten Möglichkeiten“, Vortrag auf der BMBF-Klausurtagung „Der menschliche Körper zwischen Vermarktung und Unverfügbarkeit. Ethische, rechtliche und soziale Aspekte der Kommerzialisierung des menschlichen Körpers und seiner Teile“ am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wis­senschaften der Universität Tübingen (IZEW), 25.07.2007.

2006

„Der ‘ethische Wert’ des ‘eigenen Kindes’. Wertungsstrategien in der bioethischen Diskussion um die Reproduktionsmedizin“, Vortrag am Frauenforschungszentrum der Technischen Universität Darmstadt, 06.06.2006.

2001

„Tanzen und Sinnenbewusstsein. Gedanken zu Contact Improvisation in der Ästhetischen Bildung“, Vortrag auf der Tagung „Wissen schaffen über Tanz – Zum aktuellen Stand der Tanzforschung“ der Gesellschaft für Tanzforschung in Berlin, 09.11.2001.

Aktuelles

Vortrag auf dem 27. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) vom 15.-18. März 2020 (siehe www.dgfe2020.de) im Rahmen des Forschungsforums „Geschlechterkonstruktionen im Modus des Unsagbaren, Impliziten und Uneindeutigen: Analytische Herausforderungen für die erziehungswissenschaftliche Diskurs- und Subjektivierungsforschung“