University of Applied Sciences

Und wieder einmal nähert sich ein Highlight! Der Abschlussjahrgang der Studiengänge „Musikpädagogik und Musikvermittlung in Sozialer Arbeit“ und „Bewegungspädagogik und Tanz in Sozialer Arbeit“ stellen am 23. März 2019 in zwei Vorstellungen ihr eigens kreiertes Werk vor.

Der Titel des unverkennbaren Stücks – UniVerse oder Die Galaktische Motette – Ein  K.I.L.A Musical

Was erwartet den Zuschauer bei dem Musical?

Das “intergalaktische Musical” beschreibt einen Krieg zwischen drei Planeten: dem Wüsten- und dem Wasserplaneten sowie dem Planeten der Technokraten. Doch nicht alle kämpfen den brutalen, sinnlosen Kampf: Drei der Planetenbewohner wehren sich gegen Tod und Elend, den der sinnlose Krieg bringt und wollen die Ursache für das Töten herausfinden. Sie begeben sich auf eine Zeitreise und kommen den Dingen auf den Grund – aber ganz anders, als zunächst erwartet…

Die Motette ist eigentlich ein Begriff aus der Musik, der in der mehrstimmigen Vokalmusik einen Gattungsbegriff darstellt. Gleichzeitig bietet der Begriff die Möglichkeit zu einem Wortwitz, welcher sich durch das Sehen des Stücks erklären könnte. Ebenso verbirgt sich im Nachtrag – „Ein K.I.L.A. Musical“ ein wichtiger Hinweis auf die Hauptcharaktere – deren Namen hier noch nicht verraten werden sollen.

Ich hatte die Möglichkeit ein paar Studierende des Bewegungsstudiengangs zu befragen und bei einer Probe dabei zu sein.

 

I: UniVerse oder Die Galaktische Motette – das ist ein sehr außergewöhnlicher Titel! Wie seid ihr auf den Namen gekommen?
S1: UniVerse gibt einen Hinweis wo wir uns im Stück befinden. Tatsächlich kam der Rest durch kreatives Brainstorming zustande.

I: Wie seid ihr bei der Suche nach einem Thema vorgegangen? Habt ihr euch in einer großen Sitzung erst einmal hingesetzt und Mind-Maps erstellt oder habt ihr euch von einem Film oder einem vielleicht bereits eigens komponierten Song inspirieren lassen?
S2: Das Thema wurde eigenständig im Plenum beschlossen. Wir haben das Stück in Eigenarbeit kreiert. Zur Unterstützung haben wir von den Planeten, wie wir sie uns vorstellen, Skizzen angefertigt. Das hat uns auch dabei geholfen Ideen für das Skript, die Musik und Choreos zu entwickeln. Da es eine Zusammenarbeit ist, wurden und werden die Musiker unterstützt durch ihren Arrangement-Dozenten Stefan Müller und die Bewegungsstudenten haben Support von Dennis Dietrich erhalten. Für die Regie war Detlef Soelter zuständig.

I: Ihr macht eure Kostüme und euer Bühnenbild selbst? Erhaltet ihr dabei Unterstützung und wenn ja, von wem? Gibt es einen kleinen Vorgeschmack, wie wir uns die Welt des „UniVerse“ in eurer Variante vielleicht vorstellen können?
S2: Ja, wir haben für die Gestaltung des Bühnenbildes Styropor gesponsort bekommen. Bühnenbild und Kostüme fertigen wir selbst an. Um zu erfahren wie unser „UniVerse“ aussieht, müsst ihr allerdings vorbei kommen.

I: Wie habt ihr die Proben organisiert? Es ist immerhin ein großes Projekt? Haben die Musikstudenten zuerst die Songs geschrieben und aufgenommen? Oder gab es Live-Musik bei der ein oder anderen Probe? Wie wurden die Choreografien erarbeitet?
S1: Es ist schon eine große Gruppe. Da ist es manchmal nicht so einfach alle(s) unter einen Hut zu bekommen. Wir haben uns dann in Projektgruppen eingeteilt, sodass jeder eine gezielte Aufgabe erhalten hat und sich gestalterisch entfalten konnte. Zudem gab es szenische Proben. D.h. es fanden nicht nur Tanzproben, sondern auch Textproben, etc. statt, u.a. mit uns Bewegungsstudenten.
S2: Und um die Choreografien zu gestalten, haben wir uns einen Materialpool selbst erstellt, anhand der Charakteristiken, die die Planeten haben sollten. Die Materialsammlung von Choreografie-Elementen haben wir zusammengetragen, weil die Musik erst noch komponiert werden musste. Im Anschluss haben wir diese Elemente auf die Musik vertanzt.
S1: Der Technokraten-Song z.B. besteht aus viel elektronisch erzeugter Musik, also kaum echten Instrumenten. Bei den anderen Songs ist es meist so gewesen, dass sie erst geprobt, aufgenommen und danach an uns weitergegeben wurden. Durch die Rohfassungen erhielten wir einen Eindruck, an dem wir uns orientieren und unsere Choreografie entwickeln konnten.

I: Letztlich geht es ja auch darum, dass beide Studiengänge zusammenarbeiten. Ist es denn möglich, dass egal, welches Fach studiert wird, auch der Part der Tänzer oder Musiker eingenommen werden kann? Ich habe zumindest beobachtet, dass die Talente der Studierenden sehr vielfältig sind.
S: Es gibt durchaus die Möglichkeit als Bewegungsstudent auch einen musikalischen Beitrag im Musical zu leisten. Gleiches gilt für die Musiker. Auch sie werden sich bewegen.

Das klingt alles galaktisch gut! Also seid an einer der beiden Veranstaltungen dabei:
15 Uhr und/oder 19 Uhr am 23. März 2019 im Lindenpark in Potsdam.
Der Eintritt ist frei, aber über Spenden freuen wir uns.

Jana Raatz