University of Applied Sciences

Prof. Dr. Marion Klein

Mitglied der Hochschule

Prof. Dr. Marion Klein ,
Professorin für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Jugendhilfe und Jugendarbeit

Sprechzeiten:
nach Vereinbarung

Email-Adresse:
m.klein@fhchp.de

Telefon:
0331 - 2313-443

Marion Klein ist Diplom-Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin und promovierte Erziehungswissenschaftlerin. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen in der Praxis der Sozialen Arbeit, vor allem mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Darüber hinaus war sie als Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule und als Referentin der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas tätig. Im Dezember 2010 promovierte sie mit einer empirisch-rekonstruktiven Studie an der Freien Universität Berlin bei Prof. Ralf Bohnsack. In ihrer mit „summa cum laude“ bewerteten Dissertation beschäftigte sie sich mit der Frage, wie sich Jugendliche mit dem Holocaust(-Denkmal) auseinandersetzen.

Frau Klein vertritt als Professorin für Soziale Arbeit insbesondere die Bereiche Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sowie Hilfen zur Erziehung. Hierbei interessiert sie sich vor allem für Fragen der Professionalisierung Sozialer Arbeit und die Entwicklung eines professionellen Habitus. Sie vertritt einen anspruchsvollen Begriff von Praxis und legt Wert auf die Vermittlung rekonstruktiven Denkens und Handelns. Diversitätsbewusste Ansätze runden ihr Profil in Lehre und Forschung ab.

Lehr- und Forschungsschwerpunkte

Theorien und Methoden der Jugendhilfe und Jugendarbeit, Qualitative Sozialforschung und Rekonstruktive Soziale Arbeit, Professions- und Professionalisierungsforschung, Diversität / Intersektionalität, Erinnerungspädagogik

 

Publikationen

Monographien

Klein, M. (2012): Schülerinnen und Schüler am Denkmal für die ermordeten Juden Europas: Eine empirisch-rekonstruktive Studie, Wiesbaden.

Aufsätze

Klein, M. (2011): Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin: Strategien der (Nicht-) Authentisierung von Schülerinnen und Schülern. IN: Pampel, Bert (Hg.): Erschrecken – Mitgefühl – Distanz: Empirische Befunde über Schülerinnen und Schüler in Gedenkstätten und zeitgeschichtlichen Ausstellungen, Leipzig. S. 255-281.

Klein, M. (2013): Trauerimperativ. Jugendliche und ihr Umgang mit dem Holocaust(-Denkmal). IN: Aus Politik und Zeitgeschichte, Ausgabe 42–43/2013, S. 41-46.

Klein, M. (2016): Von der Notwendigkeit und (Un-)Möglichkeit rekonstruktiven Denkens und Handelns in der Erinnerungspädagogik. IN: Völter, Bettina/Franz, Julia/Reichmann, Ute (Hrsg.): Rekonstruktiv denken und handeln: Rekonstruktive Soziale Arbeit als professionelle Praxis, Verlag Barbara Budrich.

Forschungsberichte

Klein, M., Kiewitt, K. (2017): Senior_innen im ländlichen Raum: Sozialraumanalyse im Amt Friesack in der Gemeinde Paulinenaue mit dem Ortsteil Selbelang (Landkreis Havelland), Potsdam 2017 (unveröffentlichter Forschungsbericht).

Klein, M., Voigt, A. (2019): Offene Kinder- und Jugendarbeit: Beruf & Berufung – Evaluation eines Modellprojektes, Potsdam 2019 (unveröffentlichter Forschungsbericht).

Vorträge

(Auswahl)

Klein, M. (2019): Vom Nutzen (und Nachteil?) qualitativer Forschungsmethoden für professionelle Praxis. Vortrag am 14.09.2019 an der Alice Salomon Hochschule Berlin.

Klein, M. (2017): Trauma- und Bindungspädagogik. Vortrag im Rahmen der Praxiskonferenz der Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam am 22.02.2017.

Klein, M. (2012): Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Eine empirische Untersuchung von Schülererfahrungen. Vortrag im Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin am 18.01.2012.

Klein, M. (2011): „Pädagogische Arbeit mit ,Gedenken` – empirische Ergebnisse zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin“. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung zu „Aktuellen Fragen der Sozialen Arbeit und Pädagogik“ an der Alice Salomon Hochschule Berlin am 30.11.2011.

Klein, M. (2011): Gruppendiskussionsverfahren und dokumentarische Methode. Vortrag im Rahmen des 5. Bundesweiten Workshops Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit am 17.09.2011, Alice Salomon Hochschule Berlin.

Klein, M. (2011): Strategien der (Nicht-)Authentisierung einer kommunikativen Repräsentation: Empirische Ergebnisse von Gruppendiskussionen mit Schülerinnen und Schülern über das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Vortrag im Rahmen der Tagung „13 Jahre Alice-Salomon-Promotionskolleg“ am 01.07.2011.

Klein, M. (2011): „You get, what you see“ – Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern am, im und mit dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Vortrag im Ort der Information am 15.02.2011.

Klein. M. (2008): „You get, what you see“ (Peter Eisenman): Visiting the Berlin Holocaust Memorial: Processing Strategies of Pupils. Vortrag im Rahmen des Programms „INDOSOW-International Doctoral Studies in Social Work“ am 13.04.2008.

Interview/Fernsehbeitrag

Klein, M. (2011): Der Trauerimperativ: Was bewirkt das Holocaust-Mahnmal? Eine Bilanz. Beitrag über die durchgeführte Studie in der Sendung „aspekte“ des ZDF am 01.07.2011.