University of Applied Sciences

Prof. Dr. Marion Klein

Mitglied der Hochschule

Prof. Dr. Marion Klein ,
Dozentin für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Jugendhilfe und Jugendarbeit

Sprechzeiten:
Montag 11.00 – 12.30 Uhr
Freitag 13.30 – 14.30 Uhr

Email-Adresse:
m.klein@fhchp.de

Telefon:
0331 - 2313-443

Marion Klein ist Diplom-Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin und promovierte Erziehungs-wissenschaftlerin. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen in der Praxis der Sozialen Arbeit, vor allem mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Darüber hinaus war sie als Lehrbeauftragte an der Alice Salomon Hochschule und als Referentin der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas tätig. Im Dezember 2010 promovierte sie mit einer empirisch-rekonstruktiven Studie an der Freien Universität Berlin bei Prof. Ralf Bohnsack. In ihrer mit „summa cum laude“ bewerteten Dissertation beschäftigte sie sich mit der Frage, wie sich Jugendliche mit dem Holocaust(-Denkmal) auseinandersetzen.

Frau Klein vertritt als Professorin für Soziale Arbeit insbesondere die Bereiche Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sowie Hilfen zur Erziehung. Hierbei interessiert sie sich vor allem für Fragen der Professionalisierung Sozialer Arbeit und die Entwicklung eines professionellen Habitus. Sie vertritt einen anspruchsvollen Begriff von Praxis und legt Wert auf die Vermittlung rekonstruktiven Denkens und Handelns. Diversitätsbewusste Ansätze runden ihr Profil in Lehre und Forschung ab.

 

 

Kurzvita

seit 08/2013           Dozentin für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Jugendhilfe und Jugendarbeit (Hoffbauer Berufsakademie gGmbH Potsdam)

2010                       Promotion am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin, Gesamtnote „summa cum laude“

2010 – 2014           Lehrbeauftragte (Alice Salomon Hochschule Berlin)

2009 – 2012           Referentin (Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas)

2005 – 2014           Sozialpädagogin (neuhland „Hilfen für suizidgefährdete Kinder und Jugendliche e.V.“)

2003 – 2004           Jugendbildungsreferentin (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste Landesverein Sachsen-Anhalt e.V.)

2000 – 2002           Dozentin und sozialpädagogische Beraterin (TERTIA Training und Consulting GmbH & Co. KG, Berlin)

1996 – 2000           Freiberufliche Seminarteamerin (Bildungsstätte der evangelischen Jugend Berlin und Bildungsstätte Haus der DAG-Jugend Konradshöhe e.V.)

1997 – 1999           Sozialpädagogin in der Jugendberufshilfe (Berufsbildungswerk Nordost gGmbH, Oranienburg)

1997                       Auslandsaufenthalt in Israel und Palästina

1996                       Berufsanerkennungsjahr: Mitarbeiterin in der Jugendgerichtshilfe (Bezirksamt Neukölln von Berlin)

1992 – 1995           Studium Diplom-Sozialarbeiterin/-Sozialpädagogin (Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik „Alice Salomon“)

 

Lehr- und Forschungsschwerpunkte

  • Theorien und Methoden der Jugendhilfe und Jugendarbeit
  • Qualitative Sozialforschung und Rekonstruktive Soziale Arbeit
  • Professions- und Professionalisierungsforschung
  • Diversität / Intersektionalität
  • Erinnerungspädagogik
Publikationen

Monographie:

Klein, Marion: Schülerinnen und Schüler am Denkmal für die ermordeten Juden Europas: Eine empirisch-rekonstruktive Studie, Wiesbaden 2012.

Aufsätze:

Klein, Marion: Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin: Strategien der (Nicht-) Authentisierung von Schülerinnen und Schülern. IN: Pampel, Bert (Hg.): Erschrecken – Mitgefühl – Distanz: Empirische Befunde über Schülerinnen und Schüler in Gedenkstätten und zeitgeschichtlichen Ausstellungen, Leipzig 2011, S. 255 – 281.

Klein, Marion: Trauerimperativ. Jugendliche und ihr Umgang mit dem Holocaust(-Denkmal). IN: Aus Politik und Zeitgeschichte, Ausgabe 42–43/2013, S. 41-46.

Klein, Marion: Von der Notwendigkeit und (Un-)Möglichkeit rekonstruktiven Denkens und Handelns in der Erinnerungspädagogik. IN: Völter, Bettina/Franz, Julia/Reichmann, Ute (Hrsg.): Rekonstruktiv denken und handeln: Rekonstruktive Soziale Arbeit als professionelle Praxis, Verlag Barbara Budrich (erscheint 2016).

Vorträge

Vorträge (Auswahl):

„You get, what you see“ (Peter Eisenman): Visiting the Berlin Holocaust Memorial: Processing Strategies of Pupils. Vortrag im Rahmen des Programms „INDOSOW-International Doctoral Studies in Social Work“ am 13.04.2008.

„You get, what you see“ – Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern am, im und mit dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Vortrag im Ort der Information am 15.02.2011.

Strategien der (Nicht-)Authentisierung einer kommunikativen Repräsentation: Empirische Ergebnisse von Gruppendiskussionen mit Schülerinnen und Schülern über das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Vortrag im Rahmen der Tagung „13 Jahre Alice-Salomon-Promotionskolleg“ am 01.07.2011.

Gruppendiskussionsverfahren und dokumentarische Methode. Vortrag im Rahmen des 5. Bundesweiten Workshops Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit am 17.09.2011, Alice Salomon Hochschule Berlin.

„Pädagogische Arbeit mit ,Gedenken` – empirische Ergebnisse zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin“. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung zu „Aktuellen Fragen der Sozialen Arbeit und Pädagogik“ an der Alice Salomon Hochschule Berlin am 30.11.2011.

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Eine empirische Untersuchung von Schülererfahrungen. Vortrag im Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin am 18.01.2012.

Interview / Fernsehbeitrag:

Der Trauerimperativ: Was bewirkt das Holocaust-Mahnmal? Eine Bilanz. Beitrag über die durchgeführte Studie in der Sendung „aspekte“ des ZDF am 01.07.2011.