University of Applied Sciences

Auf einen Blick:

  • Dualer Studiengang: praxisintegriert
  • Akkreditierung:  ja
  • Staatliche Anerkennung:  ja
  • Credit Points:  180
  • Abschluss:  Bachelor of Arts
  • Masterfähigkeit:  ja
  • Unterrichtssprache: Deutsch
  • Numerus Clausus: nein
  • Eignungsprüfung: nein
  • Studiengebühren: ja
  • BAföG: ja (Info)
  • Nächstes Vorstellungsgespräch mit gemeinesamer Prüfung der Eignung: 20.03.2020
  • Modulhandbuch Bewegung
  • FHCHP Studiengang Bewegungspädagogik
  • FHCHP Finanzierung Studium

Bewegungspädagogik und Tanz in Sozialer Arbeit

„Der Tanz ist eine Weltsprache; Botschafter für eine friedliche Welt, für Gleichheit, Toleranz und Mitgefühl.“

Sasha Waltz, Botschaft zum Welttanztag 2007

Tanz und Bewegung gelten als die ursprünglichsten Ausdrucksformen des Menschen. Es gibt für Menschen viele verschiedene emotionale, kulturelle und gesellschaftliche Anlässe, um in Bewegung zu kommen und die Bewegung in der Gemeinschaft zu erleben. Das wohltuende eigene Körpererlebnis, ein In-Kontakt-treten mit anderen und das soziale Kommunizieren verdeutlichen nur einen Teil der Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die Tanz- und Bewegungsangebote in den Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit ermöglichen können.

Qualifikationsziel

Akademisch qualifizierte Pädagog*innen, denen die Bedeutung von Bewegung für die körperliche und geistige Entwicklung und Entfaltung eines Menschen bewusst ist und die auf der Grundlage von theoretischem und praktischem Wissen mit Menschen in unterschiedlichsten Bedürfnislagen pädagogisch sowie künstlerisch-ästhetisch arbeiten können.

Künstlerische Ausbildung

In den praktischen Seminaren werden verschiedene Tanz- und Bewegungsstile vermittelt. Den Schwerpunkt bilden moderne zeitgenössische Tanzformen und Methoden des New Style wie Hip Hop und Break Dance sowie Bewegungsspiele. Ergänzt werden die Trainingsseminare durch sportive Formen zur Konditionierung der körperlichen Kraft und Ausdauer. Die praktische Ausbildung wird abgerundet durch verschiedene spielpädagogische Methoden aus den Bereichen Zirkus, Theater, Tanz und Sport. Ebenso erlangen die Studierenden praktisches Wissen im Gestalten von Tänzen und kleinen Tanzstücken über Methoden der Improvisation und Choreografie. In studentischen Aufführungen können wertvolle praktische und ästhetische Erfahrungen gesammelt werden.

Fachtheorie

Grundlagen für das bewegungspraktische Wissen werden in Seminaren gelegt, in denen anatomische, sensomotorische, psychomotorische und bewegungsphilosophische Kenntnisse erworben werden. Die Studierenden lernen verschiedene Möglichkeiten der Tanz- und Bewegungspädagogik kennen und erlangen Grundkenntnisse aus der elementaren Trainings- und Bewegungsmethodik. Der theoretische Fächerkanon wird ergänzt durch Seminare aus dem Bereich der Gesundheitsbildung, Gesundheitsprophylaxe und Erlebnispädagogik. 

Handlungsfelder der Sozialen Arbeit und der Pädagogik

Studierende werden befähigt, kompetent und diversitätsbewusst mit Adressat*innen in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit und der Pädagogik zusammenzuarbeiten. Sie erwerben vertieftes Wissen aus den  Disziplinen Soziale ARbeit, Elementarpädagogik und Heilpädagogik sowie Kenntnisse aus den relevanten Bezugswissenschaften (Erziehungswissenschaft, Psychologie, Soziologie und Politik). Inklusion und Teilhabe bilden dabei Querschnittsthemen. Grundlagen der empirschen Sozialforschung und des Sozialmanagements sowie Rechtsgrundlagen pädagogischer und sozialer Arbeit ergänzen das Curriculum. Eine arbeitsfeldspezifische Schwerpunktlegung ist möglich.

Professionelle Kompetenz

Die Studierenden entwickeln Laufe ihres Studiums eine berufsbezogene professionelle Haltung. Methoden der Reflexion pädagogischer Prozesse sowie die Selbstreflexion dienen der Entwicklung einer professionell handelnden Persönlichkeit. Ebenso wie die kritische Auseinandersetzung mit den sozialen politischen und kulturellen Rahmenbedingungen für eine sozial engagierte Arbeit.

Dual Studieren

Zwei Lernorte: Hochschule und soziale oder pädagogische Einrichtung ermöglichen eine enge Verbindung von Theorie und Praxis. Das Studium findet an drei Tagen in der Hochschule und an zwei Tagen in einer selbstgewählten Praxis- bzw. Ausbildungseinrichtung statt. Praxiserfahrungen werden wissenschaftlich reflektiert und Theorie wird in der Praxis erprobt.
weitere Infos zum Dualen Studium

Studienverlauf

Das Studium ist auf drei Jahre angelegt. Jedes Studienjahr ist in Trimester gegliedert. Studienbeginn ist jeweils der erste September.  Das Wintertrimester endet am 31. Dezember, das anschließende Frühjahrstrimester am 30. April und das Sommertrimester beschließt das Studienjahr jeweils am 31. August.

Berufsperspektiven

Absolventen*innen dualer Studiengänge sind Akademiker*innen mit dreijähriger Berufspraxis. Sie sind pädagogische Fachkräfte mit einer Spezialisierung auf ästhetische Praxen und kulturelle Bildung in Handlungsfeldern der Elementarpädagogik und der Sozialen Arbeit. Sie arbeiten insbesondere in KiTas, Horten, Schulen, Einrichtungen der teilstätionären und stationären Hilfen zur Erziehung, Einrichtungen der Jugendsozialarbeit und der offenen Jugendarbeit. Weitere Tätigkeitsfelder sind Einrichtungen der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen und Einrichtungen der Senior*innenarbeit.

Vision

Die Perspektive von Handlungsfeldern Sozialer Arbeit und der Pädagogik liegt in multiprofessionellen Teams. Nicht jede*r kann alles, sonder jede*r bringt sich mit einer individuellen Berufsbiografie, mit Know-how, persönlichen Neigungen und besonderen Fachqualifikationen in eine Team ein, gestaltet den Alltag und stellt sich den komplexen Herausforderungen sozialen und pädagogischen Handelns.

Studiengangsleiterin

Prof. Dr. Peggy Meyer-Hansel