University of Applied Sciences

Auf einen Blick:

Musikpädagogik und Musikvermittlung in Sozialer Arbeit

Musik. Hilft. Menschen.

Musik ist so alt wie die Menschheitsgeschichte; Musik verbindet; Musik bewegt; Musik entspannt; Musik regt an; Musik öffnet die Sinne; Musik ist ästhetische und kulturelle Bildung. Musikpädagog*innen können alle Handlungsfelder der Sozialen Arbeit bereichern und mittels Musik inklusive Sozialpädagogik realisieren. Der Studiengang Musikpädagogik und Musikvermittlung in Sozialer Arbeit möchte Musik in sozialen Handlungsfeldern und kultureller Bildung fördern. Einblicke in ein solches Studium gibt’s hier.

Qualifikationsziel

Ziel des dreijährigen Studienganges ist die wissenschaftliche Qualifizierung von Musikpädagog*innen, die in sozialen und pädagogischen Handlungsfeldern Musik alltagsintegriert für die Entwicklung und Unterstützung diverser Adressat*innen einsetzen sowie kulturelle und musikalische Bildungsprozesse anbahnen. Studierende erwerben in einem interdisziplären Studium musik- und sozialpädagogische, wissenschaftliche sowie künstlerische Kompetenzen.

Künstlerische Ausbildung

Die Erweiterung musikpraktischer Kompetenzen auf traditionellen und innovativen Instrumenten sowie im Gesang bilden zunächst Schwerpunkte der künstlerischen Ausbildung. In interdisziplinären Projekten, Konzertaufführungen oder Musicalproduktionen erweitern Studierende ihre Fähigkeiten in der Inszenierung musikalisch-kreativer Performances. Darüber hinaus dienen ästhetische Erfahrungen mit einem weiten Spektrum musikalischer Praxen und Kulturen der Erweiterung musikalischer Horizonte sowie einer Auseinandersetzung mit der eigenen künstlerischen Identität.

Fachtheorie

Studierende erwerben Kompetenzen in unterschiedlichen Ansätzen der Musikpädagogik/-didaktik, Musikwissenschaft, -psychologie und -soziologie. Schwerpunkte bilden neben dem professionellen Handeln in sozialen Feldern insbesondere Auseinandersetzungen mit aktuellen Musikkulturen und musikalischen Lern- und Bildungspraxen im 21. Jahrhundert. Dazu zählen etwa Formen transkultureller Musikpädagogik, Community Music, Elementare Musikpädagogik, Didaktik der Populären Musik, musikalische und musikbezogene Medientechnologien, Musiklernen in informellen und (non)formalen Kontexten etc.

Handlungsfelder der Sozialen Arbeit und Pädagogik

Studierende werden befähigt, kompetent und diversitätsbewusst mit Adressat*innen in unterschiedlichen Feldern der Sozialen Arbeit und der Pädagogik zusammenzuarbeiten. Sie erwerben vertieftes Wissen aus den Disziplinen Soziale Arbeit, Elementarpägagogik und Heilpädagogik sowie Kenntnisse aus den relevanten Bezugswissenschaften (Erziehungswissenschaft, Psychologie, Soziologie und Politik). Inklusion und Teilhabe bilden dabei Querschnittsthemen. Grundlagen der empirischen Sozialforschung und des Sozialmanagements sowie Rechtsgrundlagen pädagogischer und sozialer Arbeit ergänzen das Curriculum. Eine klientelspezifische Schwerpunktlegung ist möglich.

Professionelle Kompetenz

Die Studierenden entwickeln im Laufe ihres Studiums eine berufsbezogene professionelle Haltung. Methoden der Reflexion pädagogischer Prozesse sowie der Selbstreflexion dienen der Entwicklung einer professionell handelnden Persönlichkeit. Ebenso wie die kritische Auseinandersetzung mit den sozialen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen für eine sozial engagierte Arbeit.

Dual Studieren

Zwei Lernorte: Hochschule und soziale oder pädagogische Einrichtung ermöglichen eine enge Verbindung von Theorie und Praxis. Das Studium findet an drei Tagen in der Hochschule und an zwei Tagen in einer selbstgewählten Praxis- bzw. Ausbildungseinrichtung statt. Praxiserfahrungen werden wissenschaftlich reflektiert und Theorie wird in der Praxis erprobt. weitere Infos zum Dualen Studium

Studienverlauf

Das Studium ist auf drei Jahre angelegt. Jedes Studienjahr ist in Trimester gegliedert. Studienbeginn ist jeweils der erste September. Das Wintertrimester endet am 31. Dezember, das anschließende Frühjahrstrimester am 30. April und das Sommertrimester beschleißt das Studienjahr jeweils am 31. August.

Berufsperspektiven

Absolventen*innen dualer Studiengänge sind Akademiker*innen mit dreijähriger Berufspraxis. Sie sind pädagogische Fachkräfte mit einer Spezialisierung auf ästhetische Praxen und kulturelle Bildung in Handlungsfeldern der Elementarpädagogik und der Sozialen Arbeit. Sie arbeiten insbesondere in Kitas, Horten, Schulen, Einrichtungen der teilstätionären und stationären Hilfen zur Erziehung, Einrichtungen der Jugendsozialarbeit und der offenen Jugendarbeit. Weitere Tätigkeitsfelder sind Einrichtungen der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen und Einrichtungen der Senior*innenarbeit.

Vision

Die Perspektive von Handlungsfeldern Sozialer Arbeit und der Pädagogik liegt in multiprofessionellen Teams. Nicht jede*r kann alles, sondern jede*r bringt sich mit einer individuellen Berufsbiografie, mit Know-how, persönlichen Neigungen und besonderen Fachqulifikationen in ein Team ein, gestaltet den Alltag und stellt sich den komplexen Herausforderungen sozialen und pädagogischen Handelns.

Studiengangsleiterin

Prof. Dr. Christiane Gerischer