University of Applied Sciences

»Was muss ich tun, um mich für den Studiengang Musikpädagogik und Musikvermittlung in Sozialer Arbeit an der Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam (FHCHP) zu bewerben?«

Warum überhaupt bewerben?

Wir betrachten den Prozess einer Bewerbung stets von zwei Seiten: Sie bewerben sich bei uns UND wir bewerben uns gleichzeitig bei Ihnen. Aus diesem Grund sind die Aufnahmeverfahren so gestaltet, dass wir als Hochschule und Sie als mögliche zukünftige Studierende*r uns bestmöglich einschätzen können. So soll beantwortet werden können, ob unser Studienangebot (überhaupt) Ihnen gerecht werden kann.

Für eine Bewerbung ist es notwendig, dass Sie neben einer Online-Bewerbung zu einer persönlichen Präsentation (siehe unten) eingeladen werden. Dabei lässt sich der Bewerbungsprozess in drei Phasen oder fünf einfache Schritte unterteilen: eine Online-Bewerbung (Schritt 1: Schriftliche Bewerbung mit Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung), eine persönliche Präsentation (Schritt 2: Einladung zu einer Eignungsprüfung durch die FHCHP & Schritt 3: Erfolgreiche Teilnahme an einer Eignungsprüfung des gewählten Studiengangs) und eine Bestätigung (Schritt 4: Abschluss eines Ausbildungsvertrages mit einer sozialen Einrichtung & Schritt 5: Abschluss des Immatrikulationsvertrages)

In diesem Artikel wollen wir kurz einen Überblick über den Bewerbungsprozess geben. Dabei werden wir vor allem auf die persönliche Präsentation (= Schritte 2 & 3) eingehen, wie sie für den Studiengang Musikpädagogik und Musikvermittlung in Sozialer Arbeit üblich ist. An anderen (Musik-)Hochschulen wird ähnliches durch eine Aufnahmeprüfung geleistet.

Phase 1 – Die Online-Bewerbung

Um ein Bild über Ihre formale Eignung entwickeln zu können und Sie zu einem persönlichen Gespräch einladen zu können, bedarf es einer schriftlichen Bewerbung.

Bewerben geht ganz einfach als Online-Bewerbung hier und fügen Sie folgende Dokumente bei.

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnis des letzthöchsten Bildungsabschlusses
  • Zeugnisse über pädagogische und andere Arbeitserfahrungen sowie zusätzliche Qualifikationen (z.B. Bestätigungen von Praktika in Sozialen Einrichtungen, Urkunden etc.)

Nach erfolgreicher Sichtung dieser Unterlagen laden wir Sie zu einer persönlichen Präsentation an unsere Hochschule in Potsdam/Hermannswerder ein.

Phase 2 – Die persönliche Präsentation

Was interessiert Sie musikalisch?

Was ist Ihre pädagogische Herangehensweise?

Was sind Ihre Visionen für eine Zukunft in Feldern der Sozialen Arbeit?

Diese Fragen zeigen grob, worum es in der persönlichen Präsentation geht. Bei diesem Treffen möchten wir dir/Ihnen die Gelegenheit bieten, sich ganz praktisch in kleinen musikalischen Darbietungen, kurzen pädagogischen Angeboten und in einem persönlichen Gespräch zu präsentieren. Nicht zuletzt wollen wir dir/Ihnen auch Frage und Antwort stehen, damit wir Sie von uns überzeugen können.

Die 3 Teile einer persönlichen Präsentation

A – Musikalische Performance

In diesem Teil stellen Bewerber*innen üblicherweise 2-3 Stücke/Songs aus verschiedenen Stilen vor. Diese können auf dem eigenen Hauptinstrument bzw. Gesang, mit verschiedenen Instrumenten oder gemischt vorgetragen werden. Ob alle oder einzelne Teile der musikalischen Aufführung solistisch oder mit Begleiter*innen vorgetragen werden, ist die/Ihnen freigestellt. Bitte informieren Sie uns im Vorfeld über Gäste, die Sie begleiten sollen, oder technischen Besonderheiten (Verstärker, Mikrofone etc.) damit wir eventuelle Vorbereitungen treffen können.

B – Pädagogische Gruppenübung

In diesem Teil bringen sich immer ca. 6 Bewerber*innen gegenseitig kurze musikpädagogische Angebote bei. Innerhalb von 10min können Sie den anderen fünf in der Gruppe etwas Musikalisches beibringen. WIE Sie das Angebot umsetzen, ist Ihnen freigestellt. Gleiches gilt auch dafür, WAS Sie den anderen beibringen. Beispiele aus den Angeboten der vergangenen Jahre sind etwa einen unbekannten Kanon oder ein kurzes Chorstück, eine Rhythmusübung, einen Tanz beibringen oder eine musikalische Gruppen-Improvisation usw.

C – Motivationsgespräch

Der letzte Teil der persönlichen Präsentation ist ein Gespräch zwischen Kommission und den einzelnen Bewerber*innen. Ziel des Motivationsgespräches ist es, noch einmal eine Unterhaltung über dein/Ihre Wünsche, Vorstellung und selbstverständlich Ihre Fragen rund um die Themen Duales Studium, Anerkennungen, Praxisplätze usw. anzuregen. Darin können wir ebenso auf Grundlage Ihrer Unterlagen aus der schriftlichen Bewerbung über Ihre Erfahrungen in der Sozialen Arbeit oder angrenzenden Feldern sprechen.

Phase 3 – Bestätigung

Entspricht ein duales Studium im Studiengang Musikpädagogik und Musikvermittlung in der Sozialen Arbeit an der FHCHP Ihren Vorstellungen? Wenn ja, so gilt es nur noch, uns Bescheid zu geben und einen Praxisplatz zu besorgen. Schnellstmöglich informieren wir Sie über Internet via Mail und auch postalisch in einem Brief darüber, zu welchem Ergebnisse die persönlichen Vorstellung geführt hat.

Nun liegt es an Ihnen. Informieren Sie uns über Ihre Entscheidung, ein Studium an der FHCHP zu beginnen. Viele haben bereits eine Praxisstelle, andere haben bereits konkrete Vorstellungen und wiederum andere brauchen ein wenig Unterstützung. Für letzteres können wir Informationen und einige Kontakte vermitteln. Bis jetzt hat’s noch jede*r geschaut, eine passende Einrichtung zu finden. 🙂

Am Ende dieser Phase haben Sie einen Ausbildungsvertrag mit einer bzw. Ihrer sozialen Einrichtung und einenImmatrikulationsvertrag mit uns, also der FHCHP abgeschlossen.

Fazit

Sich für den Studiengang Musikpädagogik und Musikvermittlung in Sozialer Arbeit an der FHCHP zu bewerben, ist leicht. Das gilt für alle, in deren Leben aktives Musikmachen eine wichtige Rolle spielt, die gerne mit Menschen arbeiten und sich eine Zukunft in einem der vielen Felder Sozialer Arbeit vorstellen können oder vielleicht schon lange davon träumen. Wir freuen uns auf Sie.

Autor: Marc Godau